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Reaktionsmaschine Mensch

Die meisten Menschen leben nicht sondern reagieren bloß

Die meisten Menschen behaupten, dass sie leben. Und sie meinen auch, dass sie die Dinge, die sie tun, bewusst entscheiden und, dass sie dies freiwillig tun. Daher habe ich mir gedacht, dass ich sie mal dahingehend aufklären sollte, dass leben und vegetieren nicht mit der Lebendigkeit eines wahrhaft gelebten Lebens, verglichen werden kann. Ich behaupte, dass die meisten, also mindestens 99 % der Menschen reine Reaktionsmaschinen sind, welche nichts wirklich entscheiden, sondern nur auf alles reagieren, was da ist.

So glauben sie beispielsweise, dass sie es sind die entscheiden, dass und was sie essen wollen. Genauer betrachtet ist es aber so, dass der Körper Hunger signalisiert und sie dann entscheiden, dass sie nun essen ‚wollen’. So wirklich frei ist das aber nicht, oder? Selbst die Auswahl ist stets begrenzt durch das Angebot. Was sie denken und sogar das, was sie fühlen, ist eine Reaktion auf äußere Begebenheiten. Sie sehen etwas Schönes, dann denken und fühlen sie entsprechend. Sehen sie das Gegenteil, dann fühlen und denken sie auch dem entsprechend. Alles Reaktionen. Sie sehen etwas und denken entsprechend. Sie denken etwas und tun etwas Entsprechendes. Sie tun etwas und fühlen entsprechend. Selbst wenn sie schlafen, dann träumen sie. Nicht weil sie wollen, sondern weil das für sie das ‚Normale’ ist. Alles läuft bei ihnen mehr oder weniger ‚normal’. Normalität aber ist Durchschnittlichkeit und durchschnittlich zu sein ist nicht unbedingt das, was einer ist, der selbstständige Entscheidungen treffen kann. Wem aber nur gefällt, was er schön findet und ablehnt, was ihm nicht gefällt, der ist in etwa so frei wie ein Pingpongball, der von einer Welle zur nächsten und wieder zurück geworfen wird. Die meisten Menschen sind in ihrem Tun sozusagen freiwillige Sklaven. Sklaven, die nicht wissen, dass sie solche sind. An und für sich bestimmt eine tolle Sache für machtgeile Menschen, welche die Menschheit nicht lieben, sondern für ihre eigenen Zwecke nutzen wollen. Um aus dieser Sklaverei zu entkommen – und das ist nicht gerade einfach – stehen uns verschiedene Möglichkeiten zu Verfügung. Alle Möglichkeiten von denen ich weiß, haben eins gemeinsam: Sie lösen die Identifikation zwischen Dir und dem, was man gemeinhin als ‚Ich’ bezeichnet. Doch was fürchtet ein ‚Ich’ mehr, als nicht mehr ‚Ich’ zu sein? Eben. Daher sprechen viele, die diesen Prozess durchgemacht haben, symbolisch von einem Tod. Und sterben gehört wohl für uns alle nicht unbedingt zum Wunschprogramm. Daher erfordert es auch viel Übung, viel Geduld mit sich und anderen und vor allem viel Mut.

 

Die Fesseln lösen

Zuerst gilt es also Beobachter zu werden. Die allgemeine Betrachtungsweise von ‚Ich’ ist folgende: Ich bin der Körper. Um diese Basis zu verfestigen begründet man dies gerne damit: Es gibt keine Beweise dafür, dass man noch ‚Ich’ ist, wenn man gestorben ist. Ich hingegen betrachte dies etwas differenzierter. Meine Forschungen ergaben, dass ...

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