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Gott aus esoterischer Sicht

„Gott ist so groß, dass wenn wir Ihn in uns aufnehmen, es schon sein kann, dass wir Verdauungsbeschwerden bekommen.“

Liebe Leser, Ihr kennt vielleicht schon den einen oder anderen Artikel von mir und wisst, daß Euch die folgenden Zeilen nicht immer wie Öl runtergehen. Denn besonders dann, wenn im Gesagten eine Wahrheit enthalten ist, die größer ist als die gängige Kost und es daher auch etwas zu beißen gibt. Nicht daß ich mit meinen Artikeln besser wäre als andere Autoren oder erleuchtetere Ansichten besäße als der Rest der Welt oh nein, im Gegenteil. Es ist mir bewußt, daß jeder mindestens genau so recht hat wie ich, denn das letzte Wort spricht derselbe welcher auch das Erste gesprochen hat, Gott.

Deshalb verzeiht, wenn die geistige Welt durch mich mit etwas spitzer Feder zu Euch spricht, denn ich möchte die Art und Weise meiner geistigen Mentoren nicht unseren Ideen anpassen, damit jeder die Gelegenheit hat so authentisch wie möglich die Schwingung meiner geistigen Begleiter mit zu erleben. Lies deshalb mit wachem Verstand und offenem Herzen was Dir, Dir ganz persönlich dieser Artikel vielleicht sogar hinter den Worten, vermitteln möchte und vergiß bitte nicht, daß das Leben voller Wunder, voller Freude und Liebe ist für jene die mit den wundervollen Augen der Freude und Liebe zu schauen gewohnt sind!

‘Gott’ ist das wohl am meisten mißverstandene Wort das es gibt. Jeder, aber auch jeder benutzt Gott verbunden mit seinen eigenen Vorstellungen. Eine Vorstellung erzeugt ein Bild. War da nicht jener Jesus, an den zu glauben Ihr vorgebt, der zu Euch sagte: „Macht Euch kein Bildnis von Gott“? Weshalb hat er Euch diesen Rat wohl gegeben? Weil er wußte, daß sich der Mensch nichts vollkommenes vorstellen kann, weil er wußte, daß die Menschen noch nicht fähig sind mit dem Herzen zu denken und weil er wußte, daß die Menschen sich Gott wie einen Menschen, nur etwas größer, nur etwas gescheiter, nur etwas mächtiger, nur etwas bewußter, nur etwas liebevoller, nur etwas demütiger, aber immer noch als einen Menschen, sozusagen als einen Übermenschen vorstellen. Ihr Menschen lebt und denkt in einer polaren Weise das was Ihr als Gott bezeichnet, unser Schöpfer, verkörpert jedoch die Einheit, das sind zwei verschiedene Welten. Euer Gott ist klein und begrenzt, glauben tut Ihr auch nicht an ihn, höchstens zweifeln…

Gut, gut, schon kommen die ersten Emotionen der Leserschaft. So etwas kann doch der nicht behaupten, wer ist denn das der so etwas schreibt, ein Besessener? Oh ja, ich bin ein Besessener! Ich bin besessen von dem Wissen, das wenn die Menschen nicht an Gott zweifeln würden, ihr Leben ganz anders aussehen würde, daß wenn sie Gott lieben würden, sie wahrlich keinem Lebewesen bewußten Schaden, Schmerz und Leid zufügen könnten. Ich bin wahrhaftig durchdrungen von dem Wissen, daß wenn die Menschen die Wahrheit leben würden, sie sich selbst niemals so fremd geworden wären untereinander und mit sich selbst und wir eine Familie sein könnten, nicht nur auf Erden, nicht nur in diesem Sonnensystem, nicht nur in diesem Universum, nicht nur in dieser Galaxie, sondern überall. Ja, selbst über das All hinaus besteht eine Familie, sie nennt sich die ‘Gottesfamilie’ und besteht aus Menschen verschiedenster Entwicklungsstufen. Aus Inkarnierten, wie aus nicht mehr inkarnierten, wie aus noch nie im Fleische inkarniert gewesenen Geschöpfen. Eines jedoch haben sie alle gemeinsam, sie krallen sich nicht an den Gott ihrer Konfession, sie klammern sich nicht mehr an die Götter verschiedener Kulturen und Vordenker, Weisen und Propheten. Sie alle haben auf der Such nach ‘ihrem’ Gott den Gott des anderen gefunden. Und dann, erst dann, wenn Ihr fähig seid den Gott der anderen zu lieben, Gott in jedem Menschen, jedem Tier und in jeder Pflanze zu lieben und zu ehren, dann werdet Ihr feststellen, daß alle Götter zusammen erst den wahren Gott ergeben! Nicht indem Ihr ununterbrochen nach den Unterschieden zwischen Euch und anderen Teilen der Schöpfung Ausschau haltet, sondern indem Ihr überall das verbindende, das einende sucht, findet Ihr den Verbindenden, den Einenden, Gott.

Was ist Gott für Dich? Du wirst sagen: Liebe, Licht, Quelle, Leben, Vergebung, Demut, Weisheit, Energie, Schöpfung usw., immer nur das von Dir persönlich als ‘gut’ wahrgenommene, nur das Schöne, Zarte, Liebevolle und Sanfte… Dann stell Dir doch mal vor, wie es wäre, wenn nur ‘schönes’ Wetter wäre…, wenn kein Blitz und Donner den Regen bringen würde um den Durst der Natur zu stillen. Stell Dir vor, es wäre immer Tag und es gäbe keine Nacht zur Erholung…, für was wären ‘gute Geister’ nötig, wenn es keine ‘bösen’ geben würde, was tut der Heiler ohne Patienten, der Missionar ohne Sünder, der Polizist ohne Verbrecher, der Täter ohne das Opfer? Wie könnte sich jeder in seiner Rolle entfalten und sich seiner Taten bewußt werden, wenn es ihm von Gott verboten würde? Ist es nicht gerade die Auszeichnung der unbegreiflichen grenzenlosen Liebe Gottes, daß er so etwas zuläßt? Du sagst nein!? Dann kennst Du also Gott noch nicht. Denn es würde bedeuten, daß Gott nicht Herr über seine Schöpfung wäre, sie Ihm sozusagen über den Kopf gewachsen ist. Siehst Du, Du sagst Du glaubst an Gott, aber Du glaubst nur solange an Ihn, bis es Nacht wird dann, mit dem Schwinden der Sonne verläßt Dich Dein Glaube und in dem Moment wo Du Dir bewußt wirst, daß Du nicht mehr glauben kannst beginnst Du zu zürnen, zuerst über die Finsternis, den Regen, die Nacht, dann über dies und jenes und zum Schluß dann sogar über Gott. Doch was hat er genau getan um Deinen Zorn zu entfachen? Er gab dem Krieger etwas zu kämpfen, dem Kranken einen Arzt, der Nacht den Mond und die Sterne, den dürstenden Pflanzen den Regen…

Was antwortest Du jetzt auf meine Frage: „Was ist Gott?“

Gott ist so groß, daß wir Ihn gar nicht verstehen können, aber wir können Ihn lieben, wir können seine Größe nicht erfassen, aber uns von Ihm umarmen lassen und wenn Du weiterhin glaubst anstatt zweifelst, dann wird das Gute siegen!

Bruno Würtenberger

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