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Die Zeit neigt sich dem Ende zu

„Die Zeit ist nicht subjektiv, denn sie ist kein Subjekt. Aber sie ist auch nicht objektiv, da sie auch kein Objekt ist. Folglich ist sie nicht.“

Folgende Gedanken über die Zeit sind rein subjektiv und beleuchten das Feld neben den allgemein bekannten wissenschaftlichen Betrachtungsweisen.

Wo ist die Zeit?

Diese Frage hat sich bestimmt noch keiner von Euch gestellt. Wenn wir schon davon ausgehen, dass Zeit existiert – wenn auch nur subjektiv – dann muss sie ja auch irgendwo sein. Es würde ein kurzer Weg sein, diese Frage zu beantworten, wenn man weiß, wer die Zeit als solche wahrnimmt. Der Mensch oder eben; das Subjekt. Die Zeit befindet sich demnach immer dort oder bei dem, der sie wahrnimmt. Bei Dir also.

Wo ist der Augenblick?

Da wir – wissenschaftlich fundiert – wissen, dass wir um die Dinge bewusst erfassen zu können, eine gewisse Zeit benötigen, liegt es auf der Hand, dass das, was wir als Jetzt erfahren, eigentlich die Vergangenheit ist. Kannst Du noch folgen? Gut. Der Augenblick liegt demnach – zumindest für unseren Verstand – kurz vor dem bewussten Wahrnehmen dessen, was Ist.

Ein Augenblick ist also der Moment der Wahrnehmung bevor dieser bewusst wird. Somit ist klar, dass jeder Gedanke und jede Bewusstwerdung im Sinne einer Zeitabfolge, die Beschäftigung mit der Vergangenheit ist. Das, was Du wahrnimmst ohne es zu ‚wissen’ ist das, was im Augenblick, im Hier und Jetzt, geschieht. Jenseits davon befindet sich nur eine täuschend echte Illusion eines Lebens in der dritten Dimension. Und da bisher noch jeder ‚gestorben’ ist, wird auch jeder herausfinden, dass der Tod nur eine Bewusstseinsveränderung ist und keineswegs ein Drama. Im Gegenteil! Niemals war ich je lebendiger als damals, als ich aufgrund eines Unfalles aus meinem physischen Körper ausgetreten bin! Du wirst wissen was ich meine, sobald Du gestorben bist (…).

Was geschieht heute mit der Zeit?

Nun ist es so, dass sich meine Wahrnehmung der Zeit – in letzter Zeit – immer deutlicher verändert. Mir ist schon klar, dass sich dadurch nicht die Zeit an und für sich – da es sie ja eher nicht zu geben scheint – verändert, sondern mein Bewusstsein über diese Idee. Durch meine Erforschungen des Phänomens Zeit begann sich meine Ansicht zu wandeln und zu vertiefen. Wie bei jeder Forschung, ist es nicht ausschließlich das Resultat, welches den größten Wert besitzt, sondern all das, was auf dem Weg geschieht. Erforscht man etwas daher nicht, dann wird ‚es’ auch immer gleich bleiben. Dies ist wichtig zu wissen! Alles, was man wirklich tiefgehend erforscht, wandelt sich mit jedem Schritt den wir darauf zu gehen.

Mir scheint, als würde die Zeit zwar schneller vergehen, trotzdem aber lässt sich innerhalb dieser Zeit viel mehr tun als früher. Für die meisten wird es aber eher so aussehen: Die Zeit scheint zu rennen und es wird immer schwieriger, das bisherige Pensum an Aufgaben zu erfüllen. Dies führt – natürlicher weise – zum Burnout.

Mir scheint als wäre der Unterschied dieser zwei grundlegend verschiedenen Zeitempfindungen da zu finden wo der Unterschied zwischen Beruf und Berufung liegt. Zwischen jenen Menschen, welche glauben arbeiten zu müssen und Dinge tun zu müssen, welche sie eigentlich nicht tun wollten.

Die gegenwärtige Zeit – wenn ich das mal so ausdrücken darf – läuft also darauf hinaus, sich in letztlich zwei ‚Zeitlinien’ zu spalten. Eine, in welcher jeder ...

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